Entspannung und psychische krankheiten

Die Fähigkeit zur Entspannung ist vielen Menschen in der stressigen Zeit vollkommen abhanden gekommen. Wie wichtig es ist, regelmäßig zu entspannen ist wohl bereits deutlich geworden.

Ganz besonders wichtig ist Entspannung, wenn man an psychischen Erkrankungen, wie Panikattacken, Depressionen, dem Burnout-Syndrom oder anderen psychischen Erkrankungen leidet.

Durch Entspannung aus dem Teufelskreis der Angst

Wenn man beispielsweise unter Panikattacken leidet, bieten Entspannungstechniken eine Möglichkeit, auf dem Teufelskreis der Angst auszubrechen.

Warum ist das so?

Wenn man Angst und Panikattacken hat, entstehen automatisch verschiedene Panikattacken-Symptome, wie Herzrasen, Schweißausbrüche, Zittern und Schwindel. Diese Symptome verstärken die Angst.

Angst führt zu An- und Verspannungen. Leidet man häufig oder ständig unter großer Angst, treten regelmäßig Panikattacken auf, ist es keine Seltenheit, dass man im Grunde immer angepannt ist. Ich wusste zeitweise überhaupt nicht mehr, wie es sich überhaupt anfühlt entspannt zu sein.

Auch der Zustand der Anspannung kann alle möglichen Symptome hervorrufen. Ich hatte beispielsweise oftmals Stiche in der Brust, mir war schwindlig, ich litt an einem Tinnitus, war ständig müde und hatte Rückenschmerzen.

Die Stiche in der Brust kamen von Verspannungen im Rücken. Allerdings hatte ich immer große Angst davor, dass mit meinem Herzen etwas nicht in Ordnung war. Dieses Denken führt wiederum zu gehäuften Panikattacken. Angst führt zu Anspannung, Anspannung zu vermehrter Angst…ein Teufelskreis!

Findet man einen Weg regelmäßig zu entspannen, kann man diesem Teufelskreis entrinnen. Ein probates Mittel sind Entspannungstechniken, wie die Progressive Muskelsntpannung oder auch Autogenes Training.

Entspannungstechniken als Ausweg aus Panikattacken

Weiterhin kann das Erlernen von Entspannungstechniken hilfreich sein, wenn man sich in der akuten Phase einer Panikattacke befindet. Durch Entspannungstechniken kann es gelingen, die Panikattacke in den Griff zu bekommen. Hier haben sich vor allem die progressive Muskelentspannung oder Atemtechniken bewährt, durch die man sich wieder beruhigen kann.

Vielen Menschen wird es zu Beginn nicht einfach fallen, sich auf etwas anderes als diese Angst zu konzentrieren und sich in die Phase der Entspannung zu retten. Dies erfordert regelmäßige Übung, aber es lohnt sich.

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